Staats-und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten 2 May 1772. Num. 71

Staats-und Sri-.

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Anno 1772.

Die Nachricht, bie wir wegen des, über die Grafen Struensee und Brandt, von der InquisilionsCvmmißion gefällten und von dem Könige unterschriebenen Unheils, am letzten Posttage mitgetheilet haben; (die wir aber aus leicht einzusehenden Gründen am Mittewochen noch zurücklassen mußten) diese Nachricht ist vollkommen gegründet gewesen. Am verwichenen Sonnabend wurde es den Delinquenten bekannt gemacht, und es lautet selbiges also: "Nach « des Gesetzes 6ten Buches, 4cm Capitels, i stem At« tikel, soll der Graf Johann Friedrich Struensee "Ehre, Leben und Gut verlohren haben, und von «seiner Grast, und aller andern verliehenen Würde " degradiret seyn ; sein Gräfl. Wappen soll von dem "Scharfrichter auf dem Gerichtsplatze zerbrochen; «worauf Johann Friedrich Struensees rechte Hand, «und darnach der Kopf abgehauen; der Körper ges e viertheilet, und aufs Rad geleget; der Kopf aber, " nebst der Hand, auf eine Stange gesetzet werden." Das Urtheil über den Grafen Brandt ist mit diesem gleichlautend. Das vollständige Urtheil soll in 6 Bogen bestehen, und es heißt, daß selbiges werde ge, druckt werden. Man sagt, daß beyde Gefangene sehr geruhig dieses Urtheil angehöret haben, und daß der Graf Struensee besonders damit zufrieden gewesen, indem er sich verlauten lassen, daß das Urtheil gelinder sei), wie er sich dasselbe vermuthet hätte, weil er geglaubt, ex würde lebendig sollen gerädert werden. Allein, dieses ist eine Sage, für deren Wahrheit wir nicht ein¬

Leit allergnädigster Kayserlichen Freyheit.

Des Hamburgischen unpartheyischen

O R R ESP 0 ND EN TE N.

(Am Sonnabend, den 2 May.)

Lopenhagen, den 28 April.

Gelehrte kling

Num. 71.

stehen. Ein anderes Gerücht will, es hatte die Execution am Donnerstage geschehen sollen; die Delin quenten hätten aber die Abkürzung der Zeit sich aus gebeten, Dieses sind Nachrichten, die wenigstens ungewisser sind, als diejenigen, die wir mit Zuverläßigkeit von der am heutigen Tage geschehenen Execution melden können. Gestern Morgen empfiengen diese beyden Gefangenen aus den Händen ihrer Seelsorger das Abend: mahl mit einer lebhaften Ueöerzeugung der ihnen von Gott vergebenen Sünden. Die Officiers, welche bey ihnen die Wache gehabt, können nicht genug die Zufriedenheit und Seelenruhe der beyden Grafen rühmen; sie haben beyderfeirs eine Standhaftigkeit ihrer Ueberzeugung und eine Freyrnüchigkeit blicken lassen, die einen jeden gerührt hat, und denen, die von ihnen Abschied genommen, die Folgen ihres ungerechten Wandels vorgemahlet, und sie zur Ausübung Religion und Tugend ermuntert. Man will, daß der Graf Struensee gestern Nachmittag nicht persönlich, sondern durch den Herrn Doctor Münter von seinem arretirten Bruder Abschied genommen. In der letzten Nacht soll der Graf einige Stunden hindurch geruhig geschlafen haben. Gestern wurde das zur heutigen Execution gebaute Schafott außerhalb dem Osterthore auf einer freyen und geräumigen Ebene unter den gewöhnlichen Ce-. remonien aufgerichtet. Selbiges ist 8 Ellen oben ‘ im Viereck, und 9 Ellen hoch, daß es in einer weiten 1 Entfernung gesehen werden kann, mithin die Zu

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schauer, deren viele Tausende waren, ungehindert alles, was darauf vorgenommen wurde, bemerken konnten. Das Schafott ruhete auf 4 Pfeilern, die mit Brettern bekleidet waren ; gleich zur sinken Hand beym Eingänge gieng eine Treppe von 15 Tritten, und von dieser eine von 11 Tritten rechter Hand zum Schafott hinaus, über welche letztere eine Zallthüre gelegt war, die man beym Heraufsteigen öffnete.

Aweyhundert Mann von dem im Casteel liegenden Infanterie- Regimente des Kronprinzen, und 234 Mann von dem hieftlbst garnisomrmden Regimente Dragonern machten die Bedeckung Äus, unter welchen die Delinqümten aus dem Casteel nach dem Richtplatze gebracht wurden, und bestund (wie man sagt) die Anzahl derer von der Garnison zur Formirung des Kreises Commandirten aus 1000 Maun, ohne ein Corps von Dragonern, das man auf ungefähr 200 Mann schätzte, und einige Commandos Matrosen, die ebenfalls mit den Kreis formirren. Die Garnison, welche zu dieser Expedition gebraucht werden sollte, erschien schon unter 'Anführung ihrer Officiers früh um 64 Uhr, aus dem Felde, bey dem Schafotte. Der Commandant der hiesigen ResidenzStadt, Se. Ercellenz, der Hert Genera! von Eichstädt, waren selbst zugegen, und nahmen die OberAufsicht und das Commando über sich.

Um hals Neun kamen die beyden Geistlichen, der Hert Doctor Münter und der Hert Probst Hee, ein jeder in seinem Wagen besonders zufahren, und stiegen bey dem Chafotte ab. Um 9 Uhr jähe man drey Wagen ankommen. Zn dem ersten saß der GeneralFiscal Viver und des Königs Doigt, der Etats-Rath Ortved, welcher mit einem Ln einer solchen Begebenheit, dem Herkommen nach, ziemlich großen Degen vort Meßmg umgürrer war ; rücklings saß desselben Gevollmächtigter, welcher die Schilder bey sich hatte, worauf der beyden Grafen Wappen gemahlet waren, Die zerbrochen werden sollten. Zn dem zweytrn Wägen saß der Graf Brandt, welcher in einem Buche Las, neben ihm ein Officier, und rücklings zwey Unter-Officiers. Zn dem dritten Wagen saß der Graf .Struensee, und ebenfalls auch bey ihm ein Officier, rücklings aber zwey Uuter-Ossiciers. Die beyden Seitenfenster der beyden Wagen waren niedergelassen, so Laß die Delinquenten von einem jeden konnten gesehen werden. Wie die Wagen bey dem Schafotte ankamen, so stiegen der General-Fiscal und des Körrigs Voigt, nebst dem bevollmächtigten, heraus, und begaben sich in den Eingang über die Treppe auf das Schafott. Der Probst Hee empfieng den Grafen Brandtam Wagen, und gieng mit ihm hinauf. Etwa eine Viertelstunde unterredete sich der Probst mit demselben, da hierauf des Körrigs Vogt nochmals das Urtheil ablas ; worauf der Scharfrichter das Gräflich - Brandtsthe Wap¬

pen nahm, es zerbrach, und auf die Erde warf. Nun kam. die wichtige Zeit der Execution des vorgelesenen Urtheils, und man erstaunte, wie freymühtjg sich der Delinquent bezeigte. Er Ließ den Wildschauer, den er über seine Kleidung anhatte, zurückfallen, gab seinen mit einer goldenen Tresse versehenen Hut von sich, zog sich selber sein grünes Kleid ab, welches ebenfalls mit einer goldenen Tresse brodiret war, nahm seine Halsbinde ab, zog sich selber das Hemd aus, und legre die rechte Hand auf den einen, und den Kopf auf den andern Block, und ließ sich beyde mit zwey eu verschiedenen Beilen ganz gelassen abhauen. Hierauf gieng der Hert Probst Hee, und die Herren Vivet und Ortved das Schafott hinunter. Die Henkersknechte aber zogen dem Leichnam die Kleider ab, nahmen die Gedärme und alles Inwendige aus dem Körper, und zerhaueten denselben in Theile, die sie nachher, jedes Stück besonders, an einem Seile auf einen Wagen niederließen, welcher dazu gemacht war, den zerstümmelten Körper nach dem ordentlichen Galgenberge zu führen;'das Eingeweide aber wurde in ein besonderes Gefäß gelegt, und ebenfalls von dem Schafott auf den Wagen niedergelassen.

Den Wagen des Grafen Struensee hatte man bey dem Schafotte so gedrehet, daß er die erstere Execution mit ansehen konnte. Sobald derselbe angekommen war, so stiegen der Officier und die Unterofficiers heraus, und der Hert Doctor Münter setzte sich neben ihm. ^ Wie die Reihe än Struensee kam, so stieg er mit dem Doctor Münter auf das Schafott, und wurden eben dieselben Ceremonien, wie vorhero, mit Vorlesung des Unheils, und Zerbrechung des Gräflich - Struenseefchen Wappens, vorgenomwen. Der Graf war ebenfalls mit einer Wildschauer umgeben, und hatte ein blaues Kleid mit weißen Knöpfen an. Sobald er auf das Schafott kam, nahm er den Hut ab, und setzte ihn nicht wieder auf. Cr wollte dem Scharfrichter einen weißen Schnupftuch geben, um ihm die Angen zu verbinden. Da derselbe über sagte, daß solches nicht nöthig wäre, so war er zufrieden. Er legte die Wildschauer von sich, zog sein Kleid ab , und 2 Hemden aus, legte sich sodann ganz gelassen hin, und wurde gerichtet. Mir seinem Körper und Eingeweide wurde eben so wie mit des Graftn Brandts verfahren; hierauf wurden beyde zerstümmelte Körper auf dm dazu gemachtest Wagen nach dem Galgenberg gebracht ; die 4 Theile eines jeden Körpers auf 4 Räder geleget, die beyden Köpfe auf 2 Stangen, und an denselben die beyden Hände genagelt; die Gefälle mit den Emgeweiden aber in die Erde eingegraben. Dieses sind die Umstande, die sich bey dieser Execution zugetragen haben. Das Schafott soll noch 4 Wochen stehen bleiben.

Die Lim Casteel entledigtenGefängrüssewerden

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mit dem Obersten Fàskiold und dem Oberstlieütenant Hesselberg wieder beseht Werdern Dem erstem dürste ebenfalls ein trauriges Schicksal bevorstehen.

Am Sonntage kam allhier ein Courier von London an. Gestern ist der Englische Gesandte, Sir Robert Keith, von hier gereiftr, und wird derselbe morgen wieder zurückkommen. . ^ Aleppo, den 12 Februar.

^ „Wir leben hier noch immer in einer vollkommenen Ruhe. Eben so ist es auch dey. unfern Nachbarn. Don Damaskus haben wir Nachricht, daß sich der Pacha -lefer Stadt an die Spitze der Caravane, die nach Mecco bestimmt ist, gestellt habe, und daß er selbige eseorttre, ohne von den Truppen des Aly Bey, welche tu btcfcu Gegenden nur 6000 Mann stark sind, und den Marsch nach Samaria angetreten haben, beunruhiget zu werden. Man füget hinzu, Aly Bey sey Willens, Jerusalem zu erobern ; seine Truppen, wären noch im Besitz von Seyde, und es wäre wahrscheinlich, daß sie nichts wider Damsacus und Aleppo unternehmen würden. Der alte Pacha von Damascus Osmann, cam pirt noch immer mit seinen beyden Söhnen, welche Gouverneurs von Seyde und Tripolis gewesen, unter den Mauern unserer Stadt. Sie erwarten weitere Befehle von der Pforte in Absicht auf ihre Bestimmung.

Verfolg von Loustaucinope!, vom 17 März.

Der Baron von Thott, welcher mit verschiedenen der vornehmsten Baumeister abermals nach der Küste andern schwarzen Meere verreiset gewesen, wo er ihnen die Pratze angewiesen,. da am bequemsten zur Sicherheit dieser Hauptstadt Forts sollen angeleget werden, ist von da wieder zurückgekommen.

Den irten hat die Regierung.140 Wagen mit Zelten nach der Armee gesandt. Dem ungeachtet kann man aus allen Umstanden schließen , daß, obgleich die Regierung die Zurüstungm zu einem bevorstehenden Feldzug fortfttzet, dieses doch mit weniger Lebhaftigkeit geschieht, als im vorigen Jahr, sowol was das Werden der Recruten, als auch die Abfendung-der Truppen nach unserer Armee bettifft,woraus mau also muthmaßet, daß die Pforte von einem bevorstehenden Frieden versichert Ut. . _ .

. _ . Zu Anfänge dieses Monats hat die Regierung ermge Regimenter Europäischer Infanterie nach Seutari geschickt. Diese Truppen, welche unter allen denen, die im Dienst der Pforte sind, die schlechteste Disciplin baden, sotten von da nach Damascus gehen,, um die dortige Armee zu verstärken. Man befürchtet aber, daß sie aus einander gehen, und die Zahl der Rebellen verstärken werden.

Dall Pacha, ehemaliger Gouverneur von Belgrad, soll wirklich Groß-Admiral über die Flotte im schwarzen Meer werden, und Hassan Pacha behalt seine Stelle als Eapitain Pacha bey den Dardanellen.

OA sn Petersburg, den 15 April.

: Da der Gesandte der Republik Ragusa, Hert Raguine, seit seiner-Ankunft hieselbst kränklich gewesen, fo hat er erst ungefähr vor 14 Tage bey der Kaysennn Audienz gehabt, bey welcher Gelegenheit er zugleich sein Beglanbigungsschreib<;r überreichte.

Der General-Major, Prinz von Dolgorucky, welcher im Archipelago bey der Flotte gedienet, ist aus Livorno hier angekommen, wohin der ContrerAdmrral Grerch nächstens zurückgehen wird»

HER, den 21 Apnl.

Unsere jüngsten Briefe aus Petersburg melden, daß der Graf Gregor Gregvrrewitsch von Orlow nächstens als Chef des Friedens- Congresses nach Jassy gehen werde. Es werden ihn verschiedene Minister und andere Stanz desperfonen dahin begleiten, unter andern auch der Hert von Obreskow, welchem die Kayftrinn ein Geschenk von 60020 Rubeln, und der Hert Lewaschoro, dem Ihro Majestät ein Geschenk von Z0000Rubeln gemacht haben.

Danzig, den 25 April.

Aus Königsberg wird gemeldet, daß der ganze Vorrath an Rogken daselbst sich auf 1400 Last beliefe, von welchen ungefähr 700 Last zur Versendung bestimmt wären.

Auch hier will man aus Petersburg Nachricht haben, daß die Pforte die Vorschläge zu einem Waffenstillstand Md zur Haltung eines Friedens-Congresses angenommen habe.

Dem Vernehmen nach, soll in dem bevorstehenden Monat Iustii eine allgemeine Musterung der Preußischen Truppen zu Marienwerder, io Meilen von hier, gehalten werden, bey welcher man auch Se. König!. Hoheit, den Prinz Heinrich, erwartet.

Von wegen Sr. Preußischen Majestät ist daselbst Folgendes publiât:

"Den in dem Königl. Preußischen Cordon belesenen Handlungtreibenden Staaten und Particuliers wird hierdurch bekannt gemacht, daß cni jeder mit feinem Vorrath von Getraide und andern Waaren, unter nachfolgenden Bedingungen die Weichsel paßiren kann: 0 Einem jeden wird frey gelassen, ob er seine Güter nach Danzig oder Elbing zum Verkauf absenden will. Soll die Versendung auf Danzig geschehen, so muß ein Drittheil, geschiehet sie auf Elbing, so muß ein Viertheil von dem Rogken an das Königl. Magazin gegen die gesetzte Bezahlung abgeliefert werden. 2) Müssen alle große und kleine Fahrzeuge, welche die Weichsel paßiren, bey Münsterwolde, wo ein Picquet ausgestellet ist, anlegen, um daselbst in dem sogenannten alten Licenthause ihre Güter anzugeben, und den Accord zu tressen." Marienwerder, an der Weichsel, denken April, 1772.

Rönigl. preußische Magazin - Commißion.

V. vy, dlaucliec^.

Marseille, den 12 Aprrl.

Der Capitain Masse, welcher den ytm Februar von Cvnstantinopel, und den 29sten von den Dardanellen avgesegelt, hat den zten Marz auf der Höhe von Porto Stgry (Eressus) auf der Insel Metelino (Lesbos) eine Eskadre angetroffen, die aus 1 Fregatte, 2 Chedecken und z anderst Arnautischen Fahrzeugen mit Alz giérifcher Flagge bestanden. Als derselbe nachher zu Specie (Portas Luna) einlief/schlug der Donner in sein Fahrzeug. Die Masten würden dadurch etwas beschädiget, und alle Leute der Equipage auf das Verdeck zu Boden geworfen, ohne daß einer von ihnen beschädiget worden.

(Die Englischen Brikse vom 24sten April fehlest.)

Von gelehrten machen.

"Allgemeine Deutsche Bibliothek. Des sechszehnten "Bandes erstes Stück. Mit König!. Breuß. Churfürst?. "Sächsischen und Chmsürstl. Brandenburgischen aller" gnädigsten Freyheiten. Berlin und Stettin, verlegts "Friedrich Nicolai. 1772." Hert Nicolai fahrt fort, (man sehe S. 340. der hinten angehängten Nachrrcht an das Publicum) einsichtsvolle und rmyartheyische Dik

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arbeiter an dieser BibüothE zu wählen. und dieses tf das einzige Verdienst, das er sich als Sammler und Herausgeber derselben zuschreibt. Die Verfasser ader (unter denen er mit wahrem Vergnügen verschiedene der verehrungswürdigsten Gelehrten Deutschlands zahlet) haben das viel größere Verdienst, daß durch thre unermüdete Bemühungen dieses Werk an wahrem Werthe nicht abnimmt, sondern zunimmt. Möchte es doch Hert Nicolai möglich machen können, daß er dergleichen Nachrichten. als die letzte andas Publicum, künftig nicht mehr schreiben darf. Die Lesung derselben hat uns eben kein sonderliches Vergnügen gemacht; ein desto größeres aber die mehresten der Recensionen, welche in diesem Stücke befindlich sind. Ausführliche befinden sich 20 darinn; doch sind unter den kurzen Nachrichten. welche einige 50 Bücher anzeigen. verschiedene, die man wol zu den ausführlichen rechnen kann. Wir zeigen nach unserer Gewohnheit die ausführlich beurtheilten Schriften hier an: 0 Deliciae uaturae feleftae, oder auserlesenes Naturalieu-Cabinet. Ehemals herausgegeben von G. W. Knort; fortgesetzet von dessen Erben, beschrieben von p. L. S. Müller, und in das Französische übersetzet von MV. de Blaguiere. Erster und zweyter Theil. z) Barreux Einschränkung der schönen Künste auf einen einzigen Grundsatz : übersetzt und mit Abhandlungen begleitet von Y. A. tzchlegeln. 3) Hi-

ftoire {de Il’ Academie Royale des Sciences et des Beiles lettres, Année 1763. XVIII. Band. 4) Herrn S. A. Dissor Abhandlung von der Epilepsie oder fallenden Sucht. Aus dem Französischen, (von Herrn D. Krüniz.) Herrn S. A. D. Tissot Abhandlung von der fallenden Sucht. Ans dem Französischen übersetzt. 5) E. C. Hom-

rnelii Rhapfodia quaeftionum in foro quotidie obvenientium Kcc. Vol. IL, Lc II. 6) A. de Haen, Pars tertia decima rationis medeadi in nosocomio pra&ico. 7) Mémoires historiques, politiques et militaires fur la Rnfiïe, depuis l’année 1727. jusqu’à 1744. Ouvrage écrit en François par le General de Manstein. Avec la vie de l’Auteur,

par M. Huber. Historische, politische und militairische Nachrichten von Rußland von dem Jahre 1727, bis 1744. rc. Aus dem Französischen des Herrn Generals von Munstern. Beytrag zur Geschichte Rußlands vom Jahr 1727- bis 1744. nebst einem Anhänge über die damalige Beschaffenheit des Kriegs, des Seewesens, des Handels, der Akademie, rc. Aus einer Französischen Handschrift. 8) Des Herrn Abt Longchamp chronologischer und kritischer Entwurf einer Gelehrten-Geschichte Frankreichs, von den ältesten Zeiten bis auf das i8te Jahrhundert. Aus dem Französischen übersetzt. Erster Band. Unter der Aufsicht und mit einer Vorrede des Herrn geheimen Rath Kloz. 9) Die Leitungen des Höchsten nach seinem Rath auf den Reisen durch Europa. Asa und Africa. Erster Theil. Aus eigener Erfahrung beschrieben, und auf vieles Verlangen dem Druck übergeben von M. S. Schulz. 10) Saemmtliche Werke von J. G. Jacobi. Zwey Theile. n) Tra&atus juris germanici de juribus judaeorum eor.umque obligationibus, praecipue parochialibus au&ore €. Hi S. Gatz^ert,

Freyherrn von Lreuy Oden und andere Ge: dichte, auch kleine prosaische Aufsätze. Zwey Bände. Anmerkungen über den Arrakreon. 14) Von dem körperlichen wesentlichen Unterschiede zwischen der Structur der Thiere und der Menschen. Eine akndenuscheRede, gehalten auf dem anatomischen Theater zu Pari», von D. Þ. moscaz«. Aus dem italienischen übersetzt von J. Beckmann. 15) Erpen,, Arabische Grammatik, abgekürzt, vollständiger und leichter m

macht von J. D. Michaelis, nebst dem Anfang eurer Arabischen Chrestomathie, ans Gchulrens Anhang zur Erpeuifchen Grammatik. i6) J. L. von Mcsherm Gtttenlehre der heiligen Schrift. Neunter und letzter Theil. Verfasset von D. Y. P* Miller. 17) Bibliotheca

botanica. Audtore A. von Haller. Tomus I. Tempora ante Toiirnefortium. lg) Die Grazien. 19) Hiftoire de l’Academie Royale des Sciences et des Belles lettres. Année 1769. Tome XXV. 20) Versuch in freundschaftlichen Briefen einer genauern Bestimmung des Geheimnisses Gottes und des Vaters und Christi. von M. J. A. Urlspeuger. Erstes und zweytes Stück.

In diesem Bande ist das Btlduiß des Herrn Johann Nikolas Goes.

Bey H. C. Grund am Fischmarkt sind zu haben: i) Beantwortung des Beyrrags zur Berathschlagurrss über die Handlungs-Grundsätze; nach der Natur und Geschichte erörtert von D. Y. A. H Reimarus. 6 fl. Auf Schreibpapier 8 bl. ( Den Beyrrag zur Berarhschlagung rc. und die Handlungs-Grundsätze selbst kann man auch bey ihm , à 8ßl. bekommen.) z) Empfindsame Reisen durch die Vistren-Zunmer am Neujahrs- und Osterrage, à 8 ßl. z) Zwey Tage eines Schwindsüchtigen ; etwas Empfindsames von £**. 8fl. 4) Die Scadr Hamburg nach ihrem politischen, ökonomischen und sittlichen Zustande. i Mk. 5) Hamburgs Annehmlichkeiten; geheftet 12 fl. ungeheftet io ßl. 6) Betrachtungen über die Werke Gottes un Reiche der Natur und"der Vorsehung auf alle Tage des Jahrs. Der Monat Januar bis May, à io ßl.

Hamburg, den 2ten May. 1772,

Das allgemeine General - Lorcericn - Tomroir auf Kaysers. Hof hat die Schlußzeit für folgende Lotterien angefetzet:

Heute für Regeneburg, und zukünftige Woche

am Dienstage für Eumrer Original - Billers und Loblenz;

am Mttttwochen für Cassel und Mannheim;

am Donnerstage für Eutiner gestempelte Listen;

am Freytage für Bonn;

am Sonnabend für Hamburger Original-Billets: und für Goa.

In der Zysten Bonner Lotterie haben die Nummern 6z. 28. 7. 51. RP gewonnen. Heute wird das General -Comtoir noch die Braunschweiger und Dillinger Nummern empfangen und austheilen. Alle Herren Liebhaber der ZählenLotterien können zu allen Zeiten von dem GeneralComroir auf Kaysers-Hof aufs reelleste bedienet werden. Mannes.

Bey der zzsten Ziehung der Herzogl. MecklenburgStrelitzifchen Hof ^ Zahlen -Lotterie sind die Nummern:

19- 75. 55- 82. und 43. aus dem Glücksrgde gezogen worden. Die dadurch in meinem General-Comtoir fowol, als bey den übrigen Herren Collecteurs gefallenen Gewinne werden sogleich- ; gegen Einlieferung der Billets, ausbezahlt. Die z6ste Ziehung geschiehet am lyten May, und bis dem röten ejusd. kann ein jeder mit selbst gefälligen Einsätzen und Spielen bedienet werden, und der reellesten Begegnung versichert seyn. Hamburg, den Lten May. 1772.

Herzogt. Mecklenburg - Strelitzischer GeneralLotterie-Inspector.