Uddrag fra Staats-und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten 3 April 1772. Num. 54

Die Clausel, weiche Diejenigen mik Strafen belegt, welche zu unerlaubten Vermählungen behülflich sind, verursachte viele Debatten. Hier war es, wo der Sprecher sagte, daß er Die Gesetze nachgesehen, ohne daß er in einer Acte vom 16ten Jahr Richard II. eine Verordnung von Leibes- und Geldstrafen gefunden. Er wolle sich aber von den Rechtsgelehrten belehren lassen. Nun zeigte der Präsident Ellis an, die Bill sey in Ordnung, und hierauf wurde befohlen, den 23sten Bericht davon abzustatten, welches denn auch an diesem Tage geschahe. Die Oppositions-Parthey wollte folgende Clausel beygefüget haben: “Es sollte verordnet werden, daß diese Acte während des Lebens dieses Königs, und nur noch 3 Jahre nach seinem Tode dauern sollte." Ferner: "es soile niemand beschuldiget werden können, wider diese Acte gehandelt zu haben, als bloß auf die Anzeige eines Geschwornen aus einem der Gerichte von Westminster." Ferner: "Nichts von dem, was hierinn enthalten ist, soll weiter, als nach den ausdrücklichen Worten, noch sonst dahin erkläret werden, den König, dessen Erben und Nachfolger mit der Sorge der Erziehung und Vormundschaft irgend eines andern Descendenten Georgs II. als der Kinder und Enkel des regierenden Königs, zu versehen." Doch alles dieses wurde verworfen. Hierauf wurde wieder vorgeschlagen, die Worte: "ein Descendent männlicher oder weiblicher, von dem verstorbenen König Georg II.” auszulassen, und dagegen diese zu setzen: "Die Descendenten von irgend einem regierenden Könige, dessen Brüder und Schwester, dessen Nachfolger zur Krone und dessen Brüder und Schwester, der vermuthliche Erbe der Krone, der unmittelbare Nachfolger dieser Personen ihre Brüder, Schwestern und Descendenten." Die Auslassung wurde genehmiget, die Einschaltung aber verworfen; auch wollte man das Alter von 25 auf 21 Jahre setzen: allein, es blieb beym ersten, und morgen soll die Bill zum drittenmale gelesen werden.