Uddrag fra Staats-und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten 28 Februar 1772. Num. 34

Aribert theilte das Reich unter seine beyden Söhne, und gab dadurch zu verdrießlichen Händeln Anlaß. Leirprond, ein kluger und tapferer Herr, gab dennoch durch seine unmäßige Begierde, das Longobardische Reich zu erweitern, die erste und vornehmste Veranlassung, daß das Reich unter den nachfolgenden Königen zu fallen ansieng. Die Geschichte der langen und unruhigen Regierung des Desiderii, dieses letzten Königs der Longobarden, ist dergestalt mit der von den Französischen Königen, welche auf die Longobardischen folgten, und mit den Händeln der Päbste, welche sie dazu brachten, verwickelt, daß der Verfasser sie hier übergeht, um den Ursprung einer so merkwürdigen Staatsveränderung, von ihrem ersten Anfange an, in dem folgenden Buche zu untersuchen. (Der Beschluß folgt.)