W.E. Christiani Uddrag fra Das Andenken verdienstvoller Prinzen, welche die dänische Geschichte in merkwürdigen Beyspielen aufstellt, in einer Rede am ellften October als an dem hohen Geburtsfeste Sr. Königlichen Hoheit des Erbprinzen Friederichs etc etc : in dem grössern academischen Hörsaal in der Versammlung der hiesigen litterarischen Societät erneuert von W.E. Christiani

trachtungen ehrerbietigst begangen wird, da dieser erhabene Prinz, alle die großen und würdigen Vorzüge zusammen in Sich zu vereinigen bemüht ist, die Seinen durchlauchtigsten Vorgängern einzeln und besonders eigen waren. Er, der Sohn Friedrichs des liebenswürdigen und einer Königin, die noch itzt durch Wcißheit und entschlossene Wohlthatigkeit der Gegenstand allgemeiner Verehrung ist, Er,der Bruder des großen und huldreichen Herrschers dessen Zepter mehr als ein Königreich, mehr als ein Welttheil ehret, Er, der am Throne, für die öffentliche Wohlfahrt wachsam, tue Gefahren zurück schreckte, die dem Monarchen und den Unterthancn, der Religion, der Tugend und den guten Sitten drohetcn; Er, der selbst Rath und Auge des Königs, auf alles aufmerksam ist, was dem gemeinen Wohl ersprießlich seyn kann; Er, der das verkannte Verdienst aus der Dunkelheit hervorzieht; Er, der selbst die untern aber nützlichen Classen des Volks Seiner ausmunternden Huld nicht unwerth schätzt; Er, der, dem Handel, dem Ackerbau, den Nahrungsarten und Gewerben jeden möglichen Vortheil zu verschaffen, arbeitet; Er, der besonders