W.E. Christiani Uddrag fra Das Andenken verdienstvoller Prinzen, welche die dänische Geschichte in merkwürdigen Beyspielen aufstellt, in einer Rede am ellften October als an dem hohen Geburtsfeste Sr. Königlichen Hoheit des Erbprinzen Friederichs etc etc : in dem grössern academischen Hörsaal in der Versammlung der hiesigen litterarischen Societät erneuert von W.E. Christiani

mit dem Könige Christian Il. ausbrachen. Ihn ließ er an der Regierung in Dännemark Theil nehmen. Ihn machte er zum Statthalter in Schleswig und Hollstein. Ihm, der auf seiner Reise nach Worms Luthcrn gesehen hatte, der ein Augenzeuge von der Freymüthigkeit gewesen war, womit dieser große heldenmüthige Mann, vor dem Kaiser Carl dem sten und der Reichsversammlung die Sache der Wahrheit und der Gottseligkeit führte, ihm, der eben daher die bessere Lehre der Religion zeitig kennen und lieben gelernet Hatte, ihm gab der König Gehör, wenn er die Abstellung der Misbrauche und die Einführung eines vom Aberglauben und Priesterbetrug gereinigten Gottesdienstes empfal. Ihm überließ er die große Visitation der Kirchen, die 1527 in den Herzog- thúmern vorgenommen wurde. Ihm befahl er, bey dem Religionsgejprach zu Flensburg den Vorsitz zu führen, auf welchem die Unordnungen abgestellet, und die Gefahren verscheuchet wurden, die Melchior Hofmann, eine Zeitlang Prediger zu Kiel, aber ein unruhiger Widertaufer und heimlicher Feind der Reformation Luthers fürchten ließ. Er war es, der nach dem! Tode seines Vaters sich