W.E. Christiani Uddrag fra Das Andenken verdienstvoller Prinzen, welche die dänische Geschichte in merkwürdigen Beyspielen aufstellt, in einer Rede am ellften October als an dem hohen Geburtsfeste Sr. Königlichen Hoheit des Erbprinzen Friederichs etc etc : in dem grössern academischen Hörsaal in der Versammlung der hiesigen litterarischen Societät erneuert von W.E. Christiani

Aber Friederich der erste unterließ dennoch nicht, sich auch damahls schon der Krone würdig zu bezeugen. Sanftmüthig und friedliebend erlaubte er sich, bey mancherley Ansprüchen, die er, an die Krone Dännemark zu machen, sich berechtiget hielt, kein feindseliges Betragen gegen den König, seinen. Bruder. Er leistete demselben Beystcmd, sowohl vor dem großen Aufruhr in Norwegen, um ihm dieses Reich zu versichern, als bey dem großen schwedischen Feldzüge, und bey der Unternehmung gegen die Dithmarscher, die, bey allem unglücklichen Erfolge, Dennoch von der persönlichen Tapferkeit des Königs und des Herzogs denkwürdige Beweise aufstellte. Er bewilligte den Delegaten des Cardinals Raimund nur unter der Bedingung den Ablaßhandel, daß der dritte Theil von den Einkünften desselben an die fürstliche Kammer entrichtet würde. Er suchte die Streitigkeiten des Königs seines Bruders mit der Stadt Lübeck beyzulegen. Er befrente Durch die Einführung des Vierstadtegerichts die Hollsteinischen Städte von der erniedrigenden Gewohnheit der Appellatjon nach Lübeck. Ec begünstigte den Adel, unterstützte die Verdienste, enthielt sich aller