W.E. Christiani Uddrag fra Das Andenken verdienstvoller Prinzen, welche die dänische Geschichte in merkwürdigen Beyspielen aufstellt, in einer Rede am ellften October als an dem hohen Geburtsfeste Sr. Königlichen Hoheit des Erbprinzen Friederichs etc etc : in dem grössern academischen Hörsaal in der Versammlung der hiesigen litterarischen Societät erneuert von W.E. Christiani

sehr entfernte oder fafk: gar keine Hoffnung blühte. Ich könnte den Muth anführen, mit welchen er den Gefahren entgegen gieng, die Klugheit, die ihn bey innern Zwistigkeiten, die das Reich zerrütteten, da, wo die weisesten Gründe waren, Parthey nehmen ließ, die Entschlossenheit bey zweifelhaften Vorfällen, die Gegenwart des Geistes bey jeder Veranlassung, die eine schnelle Entfcheidung erfoderte, das Ansehen, worin er bey auswärtigen Fürsten, und selbst bey dem römischen Kaiser stand, der seine, der des Prinzen Bürgschaft foderte, als er die Streitigkeit zweyer dänischen Könige entschied. Eben so könnte ich mich hier auf das Beyspiel der beyden Prinzen Waldemars des ersten, des altern Knuts und des jüngern Waldemars, berufen. Ich könnte von jenem das Vertrauen anführen, das die Nation auf ihn setzte, als sie den Vater, den auswärtige Kriege immer beschäftigt hielten, bat, diesen seinen Sohn zum Mit: regenten anzunehmen. Ich könnte von dem letztem, von dem nachmahls Lurch Siege und Gesetzgebung so berühmten Könige Waldemar dem zweyten, den Beystand bemerken, den er noch als Prinz, und als