W.E. Christiani Uddrag fra Das Andenken verdienstvoller Prinzen, welche die dänische Geschichte in merkwürdigen Beyspielen aufstellt, in einer Rede am ellften October als an dem hohen Geburtsfeste Sr. Königlichen Hoheit des Erbprinzen Friederichs etc etc : in dem grössern academischen Hörsaal in der Versammlung der hiesigen litterarischen Societät erneuert von W.E. Christiani

jungen unternehmenden Prinzen einen tapfern Vertheidiger zu finden, verschafften demselben bey seinem königlichen Oheim eine günstigere Aufnahme, als er vielleicht sonst hätte erwarten können, und machten, daß ihn der König zum Herzog von Südjütland, das ist von Schleswig, ernannte. Kaum hatte er diese Würde erhalten, als er dem wendischen Heinrich den Frieden unter Bedingungen antrug, die, so billig sie auch scheinen konnten, dennoch verworfen wurden. Knut erklärte also seinem Vetter Heinrich den Krieg. Dieser verachtete ihn anfangs, und nannte ihn ein junges unbändiges Roß, dem malt Zaum und Gebis anlegen müßte. Aber Knut ließ ihn seine Spottreden bald bereuen, ließ ihn nicht den hitzigen unversuchten Jüngling, sondern den geübten Streiter bald gewahr werden. Er überraschte seinen Feind in seinen Verschanzungen, das ist, wie einige glauben, in der Jürgens