W.E. Christiani Uddrag fra Das Andenken verdienstvoller Prinzen, welche die dänische Geschichte in merkwürdigen Beyspielen aufstellt, in einer Rede am ellften October als an dem hohen Geburtsfeste Sr. Königlichen Hoheit des Erbprinzen Friederichs etc etc : in dem grössern academischen Hörsaal in der Versammlung der hiesigen litterarischen Societät erneuert von W.E. Christiani

Länder des Königs ein, und verheerte die Gegend zwischen der Schley und der Eyder. Der König besetzte das Dannawirk, und rächte sich durch einen Angrif der Slavischen Länder. Er setzte seine Truppen unweit Lütgenburg in Wagrien ans Land, und erwartete die Reuterey, die ihm der Schleswigsche Statthalter Eiliv zuführen sollte. Der treulose Mann ließ sich von dem Feinde bestechen, und that es nicht, und die königlichen Truppen wurden nicht nur durch öftere kleine Angriske abgemattet, sondern erlitten auch in einem Haupttreffcn eine gewaltige Niederlage. Indessen that sich in diesem Tressen Prinz Knut, des Königs Brudersohn, der aus Sachsen zu: rückgekehret war, hervor. Er war so hart verwundet, daß er den Feinden gewiß in die Hände gefallen seyn würde, wenn ihm nicht Verschlagenheit, Muth und Treue eines seiner Soldaten ein feindliches Pferd verschaffet hätte, das ihn fähig machte, sich in Sicherheit zu setzen. Die dänischen Völker hatten Mühe ihren Rückzug zu vollenden. Der König entsetzte den untreuen Eiliv seiner Würde. Aber die verlassenen Schleöwiger wurden nun dem siegenden Heinrich und seinen Bundesgenossen den Hollsteinern und Dithmarschern Preiß gegeben.