P.F. Suhm, ? Seltenes Denkmahl patriotischer Freymüthigkeit, und grossmüthiger Königlicher Wahrheitsliebe; Aufgestellet vom Hernn Conferenzrath, Peter Friederich Suhm. Nebst der Ode an den Herrn Conferenzrath, Peter Friederich Suhm. Eine Gegenschrift. Beydes aus dem Dänischen übersetzt. Das beständige Wohl Dännmarks, auf Veranlassung des 17ten Januars 1772.

Seltenes Denkmahl patriotischer Freymüthigkeit, und großmüthiger Königlicher Wahrheitsliebe;

Aufgestellet

vom Herrn Conferenzrath,

Peter Friederich Suhm.

Nebst

der Ode

an

den Herrn Conferenzrath,

Peter Friederich Suhm.

Eine Gegenschrift.

Beydes aus dem Dänischen übersetzt.

Das

beständige Wohl

Dännemarks,

auf

Veranlassung des 17ten Januars 1772.

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Vorbericht.

I lucklich! droymal glücklich is das 8 Volk, welches unter einer Re' gierung lebt, die es den edlen Patrioten verstattet, freymüthigaufzutreten, und laut die Wahrheit vorzutragen, die den Fürsten groß, und den Unterthanen glücklich machen. Ihr auf eure Freiheit stolzen Völker, verehret mitnurein Denkmahl verwahren monarchischen, der höchsten und heiligen, väterlichen Regierung. Es sey diese Schrift ein Fragment an den Jahrhunderten, da die Menschen immer die natürliche Gleichheit erkannten, und den Würdigsten unter Allen zu ihrem Beschützer und Wohlthater erwahleten;

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oder sie sey eine Vertheidigung unserer späteren, so oft gethadelten Zeiten. Das Land, der Freund der Wahrheit, der Tugendund Religion herrscht, der diese Schrift mit Königlichem Wohlgefallen aufnahm, sey mein Vaterland, nem Fürsten sey mein ganzes Leben geweiht ; für chm flieste mein Blut. Nur in dieses Königs eigenem Herzen kann der Verfasser die großen Gedanken, zur Beglückung der Völker, geschöpft haben. Nur aber Furcht, der Schmetcheley verdacht zu werden, mag er das Lob in Lehren verwandelt haben.

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den Kontg.

^ I schon zu lange war Religion und Tu) f gend bey uns unter die Füsse getreten!

* Auch so lange Rechtschaffenheit und Ehrbarkeit von unfern Grenzen verscheucht: Aber Du, o König! wärest hieran unschuldig. Eine schändliche Rotte niederträchtiger Leute hatten sich Deiner geheiligten Person bemächtiget, und denen rechtschaffenen Personen den Zugang zu Dir unmöglich gemacht. Du sähest und hörtest nur durch ihnen. Dein Volk im Lande floß in Thränen. Ueberall herrsthre Furcht, Angst und Schrecken. DerName der DänischenNation war mitSchande umgeben, so, daß niemand in fremden Ländern zu selbigen sich bekennen durfte. Die Patrioten stunden bestürzt ; Deine Staaten wurden ausgesogen ; der Glanz des Königlichen Hauses verdunkelt; alles war Ehrenschändern, Räubern, Gotteslästerern, und Feinden der Tugend und Menschlichkeit, Preis gegeben.

Dey dem allen wärest Du zufrieden, weil Du glaubtest, daß alle zufrieden waren, und daß die Glückseligkeit Deiner Unterthanen befördert würde»

Gesegnet sey Julian« Maria! verherrlichet sey Prinz Friederich! gepriesen seyn alle Pütrio-

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ten ! und allen denen, die aus reinen und lautem Absichten die Binde vonDeinenAugen weggerissen haben> welches Dich verhinderte, zu sehen, die Dich und das Reich gerächet, ihr Leben für unsere Rettung gewagt, und Dir Deine rechte, wesentliche und angeerbte Macht wieder gegeben haben!

Und wahrlich! es war die Höchste Zeit; denn ich sähe schon Bürger gegen Bürger ihr Schwerdt wehen, und die sonst friedlichen Völker jeht zum Mord und Aufruhr gereizet. Binnen wenig Tagen wäre vielleicht Deine Königsstadt ein Opfer der Flammen, und in einen elenden Steinhauffen verwandelt, und zur Einöde gemacht worden. Vielleicht wäre Dännemark, Norwegen, und alle Deine Provinzen unter eben den König unglücklich geworden, der doch ihre Glückseligkeit am eifrigsten wünschte.

O siehe, König! die lebhafte Freude, die aus Deiner Unterthanen Augen fließet. Betrachte und erwäge das lebhafte Vergnügen, ja, das freywillige Freudenopfer, welches Dir gebracht wird. O ! beherzige dieses. Laß so viel Königliches Blut, wie in Deinen Adern strömet, Dein Herz beleben, auf Dein Volk herab zu schauen. Gleiche Christian dem Vierten! gleiche Friederich dem Vierten!

*Geschichtsründige Theologen mögen entscheiden, ob diese Namen verklärte, oder noch auf Erden

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km! O! verewigteNamen! Traue nichkSchmeichlern ;laßDich nicht von ihnen glaubend machen,daß Du jenen gleich sey ; sondern eifere ihnen nach. Von Gott und von Deinem Volk hast du die unumschränkte Gewalt erhalten; aber auch Gott und Deinem Volk bist Du von dem Gebrauch derselben Rechenschaft schuldig. Eine schreckliche Macht, die unumschränkte Gewalt ; aber je grösser die Gewalt, desto grösser sind die Pflichten. Sehe Du dieser Macht selber Schranken. Wisse, und erkenne Gott über Dich, und arbeite fleißig an die Glückseligkeit Deines Volkes. Wähle würdige Rathgeber ; ja. Du hast an Deinem Bruder den Würdigsten. Verurcheile und sehe niemanden ab, als nach dem Gesetze. Erhebe vorzüglich Deine eingebohrne Unterthanen. Laß uns wieder in Deinen Befehlen unsere eigene geliebte Muttersprache hören ; Du bist ja ein Däne, und ich weis, Du kanst Dänisch. Laß die ausländische Sprache ein Kennzeichen niderrrachtiger Verräther seyn, der zu träge und unwissend war, unsere Sprache zu erlernen; ja, zu spöttisch, um eine solche Schwachheit zu begehen, sich bis zu ihr herunter zu laßen, ihre Sprache an die Seite zu legen. Bezäme die Eigenmächtigen,und laß niemanden Unrecht leide», am allerwenigsten durch offenbare Gewalt, und wenn es auch den allerniedrigstenMenschen betrifft. Rufe die mit Unrecht abgesetzte und verwiesen * 4 Per-

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Personen zuruck. Laß nützliche Männer unter ihnen wieder Aemter bekleiden, und mache nicht zu viele, und schnelle Veränderungen, daß die kommende Zeit nicht der nun vergangenen gleiche. Laß veraltete Dinge nicht gar zu genau untersuchen, untersuche aber die neuesten Und letzteren genau. Züchtige diejenigen sanftmüthig, edel und gelinde, die noch mit Gnade behandelt werden können; die aber, welche Dich und uns geschändet haben, strafe ohne Verschonen, und mitSchande. Verhindere, -aß die Denkmäler Deines in Gott ruhenden Vaters nicht verfallen. Schranke Deine Lustbarkeiten ein.Untersuche dieLandesschulden,und bezahle die rechtmäßigen. Laß Norwegen, das treue und tapfere Norwegen, seine Münze wieder bekommen. Laß ihre Helden nie, und niemalen von Deinem Throne weggewiesen werden; Helden, welche des Thrones sichere Stütze sind. Vergiß auch den Zustand der Handlung und der Banque nicht, und laß selbige nicht mehr ein Gewinn für Eigennützige seyn. Ist eö möglich, so schaske die harten Schatzungen ab, die Deine Unkerthanen drücken: oder vertheile sie mit mehrerer Gleichheit; freudig will ich nach meinem Vermögen einen Theil mit übernehmen, der auf die Dürftigen liegt. Dann soll das Land der unumschränkten Gewalt das Land der Freyheit, der Zufriedenheit, der Freuden, des lieber, stusses und der Sicherheit seyn ; mehr, denn das

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ftêye und stolze England selvsten, wo eigennützige und niederträchtige Minister zwar nicht das Ge« schrey des Volkes vom Könige abhalten können, aber doch die Würkungen desselben verhindern, und die Fürsprecher des Volks, die für eine so heilige Sache reden, in Fesseln schlagen. Dännemark, Norwegen und die Fürstenkhümer reden, o König ! durch meinen Mund zu dir. Weder Verstellung noch Schmeichele»), weder Hoffnung noch Furcht fuhren meine Feder.

Niemahlen habeich, wederkriechend, noch oft, den vorigen Ministern meineAufwartung gemacht, noch den letzten Abschaum, den Bösewicht, besuchet, gegrüsset, oder mich für ihn gebeugt; selbst Deinen Thron habe ich mich nie als einen Bettler genähert. Ich danke es der Vorsehung und meinerEhe,die mir ausser der Nothwendigkeit gesetzet habe»», um etwas bitten zu dürfen. Darum höre dieWarheit von meinen Lippen, eine Warheit, die keine Untreue verräth, oder verdächtig ist, die Wahrheit, welche fast von der Könige Thronen verdrungen ist. Fürchte Gott, liebe Dein Volk, regiere selbst, vertraue Deinen Bruder, dann wollen wir und die Nachwelt Dich, König, Christian den Grossen, dm Weisen, den Gütigen nennen. Unser Vermögen, unsre Kinder und unser Blut soll zu Deinen Diensten stehen; ja, für Dich, für Juliana Maria, für Friederich, für das Vaterland (oll es fliesten, * 5 st

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so wird Drin Königliches Haus, das Dänische und Nordische Reich, bestehen, bis die Welt einsinkt. Wer nicht also denkt, ist des Namens seiner Väter unwerth. Doch, wer denkt anders, «iS nur die, welche dem Lasier werkauft sind.

Wer verehrt und erhebt nicht die gefährliche, aber ehrenvolle Nacht, die unsre Ketten zerbrach, die uns wieder zu ein, Volk machte. Herrliche Nacht! Künftige Romere und Virgile werden dich besingen. So lange Dänische und Nordische Helden sind, soll Iulianene und Zrredertchs Ruhm dauren. Aber nicht vergrößert werden können? Nein, das ist nicht möglich! Ehe wird die Welt zu Nichts werden, ehe ihre Ehre und Ruhm aufhöret.

Ewiger Gott! Beherrscher der Könige, der Menschengeschlechter und Welten! der Du mit Deinem Hauch die Gottlosen zerstreuest, und ihre Anschläge zuschanden machest, gieb uns Verstand, und Herzen, einzusehen, Deine weise Führung nach zuforschen, Deine Allmacht zu erkennen, und Deinen heiligen Willen zu gehorchen. Gieb unserm KönigKrast, fest anDich zu hangen ; laß ihm erkennen, daß Du sein König bist, und er unser Vater. Das geschehe! das geschehe! —

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Ode

an

den Herrn Conferenzrath

P. F. Suhm.

Eine Beantwortung seiner Ode

an den König.

Aus dem Dänischen übersetzt.

\$ )a Du den König auf die frecheste Weift «'’W' anredest, und, anstatt sein Unglück zu bes _ ihm die bittersten Vorwürfe machst, wie kannst Du grausam genug seyn, daß schon gekränkte Herz Deines Monarchen noch mehr zu verletzen? Du unterstehest Dich, dem KönigeRegierungs Regeln vorzuschreiben, und besitzet nicht einmal Klugheit genug, Deine eigene Feder zu regieren; du vergissest die Pflicht eines Unterthanen, um des Monarchen Rolle zu spielen.

Ale eine wesentliche Gefahr um den König vorhanden war, hätte man es Dir als eine Großmuth angerechnet, wenn Du Demselben solche mit Klugheit und Vorsicht angezeiget; denn niemals hattest Du ein Recht, ihn öffentlich zu beleidigen: wohl aber war es Deine Pflicht, den Monarchen vorden gefährlichen Anschlägen seiner häuslichen Feinde zu warnen, und ihm solche zu entdecken.

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wenn du glücklich genuggewesen, sie zu errachen, oder ausznforschen. Jetzt, da, (dem Höchsten sey ewig Dank dafür gesagt!) nichts mehr für den König zu befürchten, wozu dienet Deine Ermahnung ? Gewiß zu nichts; als daß der Monarch dadurch Gelegenheit bekommen, seine Güte und Großmuth an den Tag zu legen, daß er Dir verzeihe, wen» Du deiner Verwegenheit wegen solltest angesprochen werden. Wie hat wohl ein Bürger eines monarchischen Staats, der es redlich mit seinem Fürsten meinet, dergleichen Werk drucken, und gleichsam als ein Manifest auötheilen lassen, wenn ihm auch gleich feine Bedienung das gefährliche Vorrecht ertheilet und vorgeschrieben hätte, seinem Landcsherrn unangenehme Wahrheiten zu sagen, wie die Parlementer Frankreichs sich dazu verpflichtet hielten? Wo bist Du denn, da Gesetze, Pflicht und Vernunft es Dir verbiekhen, auf den thörigren, (verzeihe mir diesen Ausdruck,) ja, wahrhaftig thörigten Einfall, gerathen, mit Deinem Souverain aus einem Tone zu reden, der ihn in den Augen der Mitbürger gewiß nicht Zulrauung, Verehrung, .bebe und Gehorsam zuwege bringen kann; denn ist dieses der Endzweck gewesen, so hast Du ihm sosehr verfehlet, als Tag und Nacht von einander unterschieden sind. Deine und unsere Freude über die Erhaltung unseres geliebresten Monarchen, die zärtliche Liebe der Nation gegen Den-

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selben, ihr Frohlocken, alles dieses hätte einen würdigem und angenehmer» Gegenstand Deiner Betrachtung abgegeben.— O! wie manche zärtliche Thrgne hättest Du auf diese Art empfindsamen Seer len ablocken können, wie hättest Du sicnicht in ihrer Treue, in ihrer Liebe gegen den besten König bestärken können ! So hättest Du eine gegründete Ansprache auf unsereErkenntlichkeit,weil Du auf solche Art der’ Dollmetscher unserer Empfindungen gewesen wärest.

Ol Du,derDu so sehr wider alleVcrnunst gehandelt,der Du alle dcmSouverain schuldige Ehrfurcht aus den Augeu gesetzet, und wider alle Deine Mitbürger durch eine ihüenso ansiößigeSchrift gesund!« gek, lerne aus Deinem eigenen Exempel nicht gar zu strenge Urcherke über Deinen geliebten Monarchen fällen. Habeja nicht die Frechheit,einen König zu verdammen,eheDu feine Entschuldigungen gehöret. Und da ihn Deine liebreiche Ode wohl nicht dazu bewegen wird, so glaube im voraus, daß vollkommene Regierungen eben so selten sind, als vollkommene Oden ; dieses will sagen, daß sie nicht zu verlangen, noch zu erwarten sinb.Und wieDu bey Verfertigung Deiner Ode gewaltig geirret hast, so sey vest überzeugt, daß die größten Monarchen den größten Ir« thümern unterworfen find,weil sich Dnmheik, Bosheit und Eigennutz nur gar zu oft denThronen unter derLarvevonKlugheit,Tugend «.Redlichkeit nähert.

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Das

beständige Wohl

Dannemarks,

als

eine Aufmunterung an alle verachtete Christen,

Glaubensspötter und Komgsverrather zu werden.

E. außet; Christen! die Thoren hält noch der Arm unseres Gottes, der Daviden fein Scepter gab; Spötter mögen hierüber lachen, weil es die Erzählung eines alten Buches ist. Der Rönigsverrärher lachte auch, und wähnte in seiner Verblendung, der blinde Zufall, der Leuten von solcher Kurzsichtigkeit die Uhrsache der Welt ist, könnte auch ihn, einen Staubwurm, zum Herrscher erheben ; oder vielmehr, er glaubte, (ein weit lächerlicher Glauben, als der unfrige, dem er Hohn spricht!) er glaubte, seine Arglist würde über die Weisheit gehen, die durch Gott über den Dänischen Thron wacht, über die gotkgesegnete Weisheit Julianens und Friederichs. Er glaubte nicht, der stolze Verächter Gottes und der Christen, daß in Dännemarknoch unzehldahre Gläubige gegen die

Rachschlage

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Rathschlage der Bösewichter beten, Ja, stark haben sie gebetet, und früh hat unser Gott sie erhöret. Christian herrscht, und die Weisheit : aber der Vecràther liegt tief ernidrigt in Feßeln. Zu beyden Seiten stehen ihmSatan undAdramelech,und ergötzen sich, wenn die Ketten klirren,und den Weichling nicht, gemächlich ruhen lassen; ja, selbst der nidrige Schmeichler zu Ferner- wird Hohnlachen. Und die Geschichte würde den Namen des Aömgsverrär thers zum ewigen Schimpfnamen machen, wäre nicht feines VatersNnhmcn ihr heilig. Dieser, ein heiliger Priester, betet für seinen Aönig: aber jener, aus seiner Niedrigkeit nahe zu in Throne erhöbe»», verachtet diese unerhörte Gnade, und empöret sich gegen seinen erhabenenWohlthäter. Er begnügt sich nicht mit den unseligen Versuchen, durch den Gift von Ferney den Glauben, der Könige Stärke giebt, im jugentlichen Herzen zu tödten ; sondern er dingt auch einen feilen Fremdling, (kein Dänisches Hertz war solcher Tücke fähig," durch Giftarzeneien das unfchätzbahreLebendeshoffnungsvollenKönigeS zu verkürhen. Der tödliche Gift schleicht durch alle Adern,unddaS heitereAntlitz,aus dem unsMajestät und Huld strahle»»,entstellet schreckliche Todeöbläße. Wir zittern vor dem Gedanke»», was wir zu fürchten haben wenn nicht einen neuen Aesculap von dem Herrn des Lebens die Gnade gegeben wird, ihn zu retten.—Ihr Dänen aber, wenn ihr an eurem

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Monarchen denkt, fluchet den schwarzen Verrai ther! Doch mein ! beten wollen wir für ihn. weil wirvon dem den Namen führen, der selbst feine Mörder entschuldigte, daß sie nicht wüßten, was sie thäten. Der Römgsverräther hatte den T-umelkelch der Thoren bis auf die Hefen ausgetrunken; davon berauscht, erkannte er nicht mehr in seinem Könige die geheiligte Person, der von dem Weltenherscher das Scepter anverrrauet ist. — O! laßt uns für die Könige der Christenheit beten, daß keinen der gefährliche Wahn täusche ein Glaubensspötter könne gewissenhaft handeln, und wer sich dem sanften Joche des Christenkhums entzieht, könne Königen getreu seyn. Laßt uns aber auch, uns von Großen der Welt, und von starken Geistern verachtete Christen, in unserm Glauben uns durch diesen neuen Beweis der Vorzüglichkeit des Cristenthums stärcken, daß wir, unter den sanften Einflüßen der Lehre Jesu, nie so entsetzliches Elend von Empören und Vaterlandsvcrrathern zu fürchtenhaben, als wir in den Geschichten anderer Völker, von ferne schon, mit Zittern erblicken.

Sic Regi mala magna Struem fe perdidit ipfc;

Compedc jam vinchis, qui modo viäor eiak