P.F. Suhm Uddrag fra An den König von Herrn Conferentzrath Peter Friedrich Suhm.

unglücklich gewesen. Siche, König, die Freude in den Augen deiner Unterthanen, beschau mit Nachdenken, ihr Freudenfeuer. Laß daß Blut so vieler Könige so in deinen Adern rinnet, dein Herz erwärmen, selbst für dein Volk zu sorgen. So that Christian der Vierte, so that Friederich der Vierte! Verewigte Namen! Laß dem Schmeichler dir nicht einhilden, daß Du schon bist, wie Sie! Bemühe dich so zu werden! Von Gott und deinem Volke hast du die Macht der unumschränkten Regie- rung! Du bist auch GOtt Rechenschaft schuldig, wie du sie gebrauchst. Eine schreckliche Macht! die Macht der unumr schränkten Regierung! Je grössere Macht je grössere Pflichten! Setze dieser Macht selbst Schranken; indem du GOtt über dich erkennest, indem du auf das Beste dei- nes Volks siehst; indem du wurdige Män- auswahlst, und Du hast den würdigsten in deinem Bruder; indem Du niemand verurtheilest, niemand absetzest, als nach dem Gesetz; indem Du deine Eigene Un- terthanen am verzüchlichsten erhebest! Laß uns in deinen Befehlen wiederum unsere eigene geliebte Muttersprache hören, du bist ja ein Däne, und ich weiß, daß du Dänisch reden kanst; Laß die fremde Sprache ein Kennzeichen des niedrigen Verrä-