P.F. Suhm Uddrag fra An den König von Herrn Conferentzrath Peter Friedrich Suhm.

Angst und Schrecken allenthalben herrschten? Indessen der Name der Dänen zum Schimpf geworden war, und man sich ausserhalb Landes nicht dazu bekennen durfte; Indessen die Patrioten betäubt standen, die Länder ausgesogen worden, die Sonne des Königl. Hauses sich verfinsterte, und alles Ehrenschändern, Räubern, Spöttern GOttes, Feinden der Tugend und Menschlichkeit, Preiß gegeben wurde. — Indessen alles dies geschah, warst Du vergnügt, weil du glaubtest, daß alle vergnügt wären, und daß die Glückseligkeit der Unterthanen befördert würde. Gesegnet sey Juliane! Erhoben sey Prinz Friderich! dank sey allen Patrioten, allen, die aus lautern Absichten die Binde von deinen Augen rissen, so dir zu sehen verwehrte; die Dich und dein Reich gerächet; die ihr Leben für unsre Erlösung gewagt; die Dir deine rechte und wesentliche Macht wiedergegeben haben. Und gewis er war sehr hohe Zeit; denn ich sah Bürger ihr Schwerdt gegen Bürger wetzen, sonst friedliche Menschen, zum Morde erhizt! Vielleicht wäre deine Residenzstadt in wenig Tagen ein Opfer der Flamme, nur ein bedauernswürdiger Steinhaufe geworden, und Dännemark und Norwegen, wäre unter dem Könige, der ihr Wohl aufs eifrigste wünscht,