? Uddrag fra Des Grafen Struensee Schreiben an seine Mutter.

nah; unöwas noch entsetzlicher ist,vonSchaam ! Md f «chtloser Reue gequakt. Entzieh mich nun der gerechtesten Ahndung des Monarchen- 1 an dem,als meinem großmü thigsten Wohllhärer, ich zum Verråther geworden bin. Oder- ' lindre vielmehr meine Quaal, beruhige mein folterndes Gewissen; verstchre mch, das Gott, den ich nun, zu spat.' als den Richtet unsterblicher Seelen erkenne, und mit Entsetzen bckeiu i ne, mich nicht ewig strafen, mich endlich einmal vernichten werde. - Ach! Vernichtung ist im- j mer Meine einzige Hoffnung gewesen. Schlagt diese fehl, wie entsetzlich ist dann der Gedanken von einem ewigen Richter! - Ach! Er ist, Er ist der Allergerechteste. Er schuf alle Wesen zur Glückseeligkeit; und Glückseligkeit besteht in : Ordnung, in Tugend. Wer diesen Weg Gott s tes nie gekannt, nie gesuchthat, wie kann der ein z Bürger des ewigen Reiches werden, worin nur Tugendhafteleben und einander glücklich machen? Kann der Alleraerechte, ohne ungerecht. zu werden, einen verhärteten Sünder, der nur: am Laster Vergnügen zu finden weiß, in die .j auserwahlte Gesellschaft versetzen, die durch je-' de ihrer Bestrebungen Sein allerhöchstes Wolgefallen verdient? Oder dürfte der Sut. der es auch nur wagen, den Tugendhaften vor die Augen zu treten, denen er ein Abscheu ist? er, der frech genug gewesen ist, aller Tugend zu spotten?