? Uddrag fra Sendschreiben des Teufels an den Grafen von Struensee.

gebracht haben, daß ste uns unsere teuflischen Versuche merklich erleichtern helfen. Mein teuflischer Hauch blaßt noch immer Boßheit in die verruchten Seelen, und nur erst kürzlich ist cs mir und meinem getreuen Mufti gelungen, einen herrlichen Sieg über ein mit Boßheit und Intriguen angefülltes Herz zu erhalten. Euch allen muß der Graf von Struensee bekannt seyn; denn er hat zuviel Boßheit angerichtet , als -aß es nicht jedem von euch bewußt seyn sollte; und vielleicht hat auch ein jeder von euch etwas dazu beygetragen, um Boßheit in seine Seele zu blasen. Ich glaube uicht, daß einer unter den allerboßhafte, sten Menschen so würdig als er ist, die Stelle meines Mufti zu vertreten. — Ich habe beschlossen, diesen Tag recht festlich zu begehen. Was meyncst du, mein lieber Getreuer, indem er sich zu dem Mufti wendete, wodurch ich diesem Tage einen neuen Glanz geben kann?» Der Mufti stund in Gedanken, murmelte etwas Uligereimtes daher, und schwieg stille. Beelzebub glühete vor Zorn gegen seinen Staatsminister, stampfte mit seinen Pfoten und drohcte ihm mit seinen Krallen. »Du bist ein erzdummer Teufel, sagte er, welcher dem erfinderischen Genie meines lieben Struensee int geringsten nicht gleich kommt. —- Ich habe eine» bessern Einfall, meine Herren, und ich will an diesem Festtage ein besonderes Merkmaal meiner Gnade gegen Ziesen meinen Liebling blicken laßen. Im Namen meiner teuflischen Majestät lund meines ganzen satanischen Reichs soll ihm unser Staats-Secretair eine Danksa-