? Uddrag fra Von Copenhagen den 17ten Januar 1772. Nach dem Dänischen Original. Zwote, vermehrte und verbesserte Auflage.

ladene Kanonen hinpflanzen; sogar ein jeder, ohne Ansehen der Person, der aufs Schloß etwas zu thun hatte, und wem er sprechen wollte, wurde durch 2 Mann Soldaten auf und vom Schloß geführet. Dem Könige befremdete dieses, und frug Graf Struensee, (denn sonst hatte er niemand bey sich,) wozu diese fürchterlichen Anstalten dienen sollten? Er gab dem Könige zur Antwort; Alles dieses geschähe zur Beschützung des Königs theurer Person: denn alle Unterthanen wären gegen Se. Majestät aufgebracht; dahero fürchtete man, daß es Sr. Majestät eben so ergehen würde, wie es dem unglücklichen Peter dem III. in Rußland. Der König erschrak heftig, wie er dieses hörete, seine Hände zufammenschlug, und ausrief: Mein Gott! was habe ich denn Böses gethan, daß mich meine lieben und getreuen Unter- thanen so haßen; Dieser Nichtswürdige ant- wortete dem guten Könige, und wandte Verschiedenes von dem Volke ein, welches ihnen an der Königl. Regierung misfiele; besonders wegen der außerordentlichen Steuer, und welches doch vor der Hand nicht konnte abgeholfen werden, daher den König im Herzen betrübte.