? Uddrag fra Von Copenhagen den 17ten Januar 1772. Nach dem Dänischen Original. Zwote, vermehrte und verbesserte Auflage.

16 mandant gebot ihm stille zu seyn. Sobald Graf Struensee auf der Citadelle, in das ihm be- stimmte Logis gebracht wurde, und welches eben das ist, was der bekannte Norcros so lange bewohnet, frug frug er — wo sind meine Bediente? Der wachthabende Officier antwortete: Ich habe es nicht gesehen, daß Ihnen welche gefolgt sind. — Mein Secretair? Der ist auch nicht hier. Mein pelz! Es ist hier kalt, beym Teufel, ich will Nicht frieren, ich will ein anberes Fimmer haben. Er fand daselbst einen schlechten hölzernen Stuhl, und sagte: Was fall dieser Stuhl? gebt mir meinen Sopha! — Alles dieses beantwortete der wachthabende Officier hiemit: — Mein Herr! hie ist nichts zu Ihren Diensten, als mit Per- mißion, ein Kammergeschirr. — Durch diese Antwort ward er in der äußersten Wuth gesetzt, so, daß er sich bey beyde Arme zusammen faßte, und mit dem Kopf gegen die Wand und das Gegitter lief, in der Absicht, seine Hirnschale zu zerschmettern, und fluchte erstaunlich, aber die Wache lief eilends herzu, und verhinderte solches durch einige Ribbenstöße; sein Betragen wurde gleich gemeldet, worauf er sogleich mitten in der Stube mit Händen und Füßen an dem Fußboden sitzend angeschloßen wurde, und so, daß er sich nicht schaden kann. Zugleich wurden die Fenster des Gefängnißes quer mit Latten bena- gelt, da sagte er, man tractiere ihn ja als eine Canaille: In diesem Zustand regte sich sein bö-