? Uddrag fra Von Copenhagen den 17ten Januar 1772. Nach dem Dänischen Original. Zwote, vermehrte und verbesserte Auflage.

Königl. Ordre vorzeigte, Zeit zu gewinnen suchte, und nicht glauben wollte, daß der König sie selbsten untergeschrieben habe, der Oberste zu ihm sagte, daß es würklich wäre, allenfalls haftete er mit seinem Leben dafür; kurzum, er wollte sich nicht geben. Da setzte der Oberste ihm den Degen auf die Brust, und sagte ihm, er habe Befehl, ihn entweder todt, oder lebendig zu bringen; darauf fällt er aufs Canapee in Ohnmacht nieder, sie bringen ihn wieder zurecht, da bittet er denn, er wollte noch gerne eine Schale Schoccolate trinken, es wird ihm abgeschlagen, er bittet um seine Etui, auch diese wird ihm vorenthalten. Der Oberste ermahnet ihn zu eilen, und fortzumachen, ehe es Tag würde, sonst wäre es unmöglich, ihm vor der Wuth des Pöbels zu beschützen; sobald er aus seinem Zimmer kam, band man ihm die Hände; im Weggehen fluchte er auf seinem Cammerdiener, daß er ihm nicht einen Pelz mitgegeben, er wurde also in einer Miethkutsche unter einer Bedeckung von Dragonern nach der Citadelle gebracht; wie er aus der Kutsche stieg, so sorgte er noch vor den Kutscher, und bath, man möchte ihm bezahlen, oder ihm ein Trinkgeld geben. Der Oberste Köller gab ihn einen Thaler, den r zwar nahm, aber auf sein gut Dänisch sagte: Ja, hätte es auch wohl umsonst gethan. Hierauf wurde er zum Commandanten der Citadelle gebracht, um gemeldet zu werden. Wie der Graf bey ihm ankam, fluchte er heftig, der Com-