? Uddrag fra Zwey Briefe an den Verfasser des Klage-Briefes der Stad Bergen, an Sr. Majestet den König.

Bitten sie den König, statt unsern Orth von der Garnison zu befreyen, ihn noch mit einem Battaillon zu vermehren. Eine starke Garnison hilft allezeit zum Wohlstand einer Stadt. Ein Regiment verzehrt jähr, lich eine ansehnliche Summa, die in der Stadt bleibet und ausgegeben wird, und folglich zu dem gutem Nah- rungs Stand eines Orthes viel mit beyträget. Je mehr Geld an einem Orthe verzehret wird, je besser ist es für denselben. Ja, aber wo sollen wir mit der schweren Einqvartirung hin? höre ich sie schon schreyen, ich gebe so und so viel, der, so viel. &. c. Ist den die Garnison an und für sich selbst daran Schuld? bleibt denn das Geld nicht in der Stadt? gehet es nicht aus den Händen des einen particulier in die Hände des an- dern, und verlieret also die Stadt im algemeinen dar- unter? gar nichts. Wenn sie die Richtigkeit dieses Satzes nicht begreifen; so müssen sie noch lange kein Projectmacher werden; sie werden wenigstens niemahls ein vernünftiger werden. Das ein Particulier mehr als ein anderer damit kann beschweret werden, ist ge- wiß, daß dependiret aber von der Einrichtung; wenn diese gut ist, und den Umständen unserer Stadt besser angemessen wird, so werden wir von einem gantzen Regiment nicht mehr, und vielleicht noch weniger Be-